HINTERGRUNDBEITRAG
Warum das "G" in ESG immer wichtiger wird
Immer mehr Unternehmen binden ökologische und soziale Faktoren in ihre Geschäftsstrategie mit ein. Doch der Schlüssel ist Governance. Ohne gute Unternehmensführung ist ein langfristiger Erfolg kaum möglich.
Governance als Herzstück der Nachhaltigkeit: Immer mehr Unternehmen binden ökologische und soziale Faktoren in ihre Geschäftsstrategie mit ein. Doch der Schlüssel ist Governance. Ohne gute Unternehmensführung ist ein langfristiger Erfolg kaum möglich.
Interessant für Sie, wenn...
- Sie sich für das Thema Nachhaltigkeit interessieren
- Sie ein mittelständisches Unternehmen führen und das Thema Nachhaltigkeit in Ihrem Betrieb vorantreiben wollen
- Sie sich mit den physischen und transitorischen Risiken Ihres Unternehmens beschäftigen müssen
Nachhaltigkeit ist mehr als Ökologie
Weltweit stehen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor tiefgreifenden Umwälzungen: Der Klimawandel, Künstliche Intelligenz und geopolitische Risiken treiben Veränderungen rasant voran. Darauf müssen Unternehmen reagieren – ob Großkonzerne oder Mittelständler.
Immer offensichtlicher wird, dass die Risiken und Chancen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, zunehmend mit Nachhaltigkeitsthemen zusammenhängen. Doch Nachhaltigkeit wird in vielen Fällen allein auf ökologische Aspekte reduziert. „Wir setzen uns jedoch für Nachhaltigkeit in mehrfacher Hinsicht ein, beginnend mit der Corporate Governance, also der verantwortungsvollen Unternehmensführung. Sie ist der Kern jedes Unternehmens, welches die Unternehmenskultur prägt“, sagt Ingo Speich, Head of Sustainability & Corporate Governance bei Deka Investment.
Es gibt viel Nachholbedarf. Vielen Unternehmen fehlt immer noch eine strategische Nachhaltigkeits-Perspektive und so genießen ökologische und soziale Faktoren oftmals nicht den nötigen Stellenwert bei strategischen Unternehmensentscheidungen.
Mehr Stabilität und Resilienz
Dabei werden Firmen durch die Implementierung der Nachhaltigkeit in die Unternehmensführung resilienter und stabiler – das haben die Krisen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte eindrucksvoll gezeigt. Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit in ihrem Geschäftsmodell und in ihrer Strategie integriert haben, sind besser durch Konjunkturabschwünge und Krisen gekommen.
„Der Mittelständler muss verstehen, dass Nachhaltigkeit auch für sein Unternehmen ein Werttreiber ist, der ihm entweder hilft, Erträge zu steigern oder Risiken zu vermeiden“
Ingo Speich
Head of Sustainability & Corporate Governance bei Deka Investment
Risiken für Geschäftsmodelle
Nur eine verantwortungsbewusste und auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle macht Unternehmen langfristig erfolgreich. Ob Klimakrise, Verschmutzungskrise und Umweltschutzkrise – diese Krisen entwickeln sich nicht linear, sondern die Veränderungsgeschwindigkeit entwickelt sich exponentiell. „Die Probleme werden schnell größer und das hat dramatische Konsequenzen für die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen“, warnt Deka-Experte Speich und verweist auf die physischen und transitorischen Risiken, die ein Unternehmen hat. So können bestimmte Standorte zukünftig beispielsweise von einem steigenden Grundwasserspiegel oder von Überschwemmungen betroffen bzw. bedroht sein.
Und nicht zuletzt können Umweltverschmutzung, Diskriminierung oder Menschenrechtsverstöße für Unternehmen einen schwerwiegenden Reputationsschaden nach sich ziehen, nicht nur in den Augen der Öffentlichkeit, sondern auch wichtiger Kunden oder Versicherer, die die Einhaltung von ESG-Kriterien vorschreiben.
Wie können Unternehmen reagieren?
Ingo Speich hat folgende konkrete Empfehlungen, wie Unternehmer vorgehen könnten:
- Hinterfragen Sie die Robustheit Ihres Geschäftsmodells unter den Aspekten Ökologie und Soziales.
- Richten Sie Ihre Strategie mittel- und langfristig auf die veränderten Rahmenbedingungen im ökologischen und sozialen Bereich aus.
- Schaffen Sie intern entsprechende Ressourcen – personell und hinsichtlich Sachkostenebene, um eine Transformation Ihres Geschäftsmodells anstoßen zu können.
- Definieren Sie individuelle Leistungsindikatoren in Bezug auf die Nachhaltigkeitsgrößen Umwelt und Soziales, an denen Sie die Veränderungen messen und Ihre Ziele ausrichten können.
- Stellen Sie sicher, dass diese Leistungskennzahlen auch in die langfristige Vergütung Ihrer Führungskräfte Einzug halten.
- Berichten Sie transparent über Ihre Aktivitäten gegenüber Kunden und Lieferanten.
Deka-Experte Speich appelliert an die Mittelständler: „Sehen Sie das Ganze als Chance und nicht als Bürde.“
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Sprechen Sie mit Ihrer Private Banking-Beraterin oder Ihrem Private Banking-Berater der Sparkasse.
So begleitet die Deka den Wandel und erzielt Wirkung
Nachhaltigkeit in ihren vielseitigen Ausprägungen und das besondere Engagement für die daraus resultierende, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation ist bereits seit vielen Jahren fest in der Geschäftsstrategie und den Geschäftsaktivitäten der Deka-Gruppe verankert. Deka hat für das anvertraute Vermögen eine treuhänderische Verantwortung.
Sie ist für die Anlegerinnen und Anleger am langfristigen Erfolg der Unternehmen interessiert. Deshalb ist Engagement gelebte Praxis und wird – neben direkten Gesprächen – im Rahmen von Abstimmungen sowie durch das Wahrnehmen des Rederechts auf Hauptversammlungen ausgeübt. Hinzu kommen Unternehmensgespräche mit Aufsichtsräten, Vorständen und Investor Relations- oder Corporate Sustainability-Vertretern zu kritischen Themen.
„Innovation fördern, Wandel begleiten und Wirkung erzielen“ ist der Leitsatz des Engagements und Teil eines langfristigen Investmentansatzes. Ein Schwerpunktthema im Rahmen des Engagements ist der Dialog zu Klimastrategien, Biodiversitätsstrategien und anderen naturbedingten Themen. Dazu wurden in den vergangenen Jahren mit einer Vielzahl an Unternehmen unterschiedlichster Branchen gesprochen. Allein im Jahr 2025 hat die Deka Investment bei 1.199 Hauptversammlungen die Stimmrechte im Interesse der Fondsanleger wahrgenommen.
(Quelle: Engagement-Bericht 2025)
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Ingo Speich ist Head of Sustainability & Corporate Governance bei Deka Investment
Wichtige Hinweise und ergänzende Informationen für Webseitenbesucher
DekaBank Deutsche Girozentrale
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Diese Inhalte können eine individuelle Beratung des Empfängers (z. B. durch eine Bank oder einen Berater) nicht ersetzen.
Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Basisinformationsblätter, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de, erhalten. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte in deutscher Sprache inklusive weiterer Informationen zu Instrumenten der kollektiven Rechtsdurchsetzung erhalten Sie auf www.deka.de/beschwerdemanagement Die Verwaltungsgesellschaft des Investmentfonds kann jederzeit beschließen, den Vertrieb einzustellen.
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