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KURZ NOTIERT

Familienunternehmen: Image und Realität liegen weit auseinander

21. September 2025
2 Minuten
Unternehmen übergeben und übernehmen
Unternehmerin oder Unternehmer

Dass Familienunternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung im Schatten der großen Konzerne stehen, zeigt eine aktuelle Studie. Immerhin sind sie als Arbeitgeber sehr beliebt, besonders bei der jungen Generation.

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Familienunternehmen gelten eigentlich als Rückgrat der deutschen Wirtschaft, doch sie haben offenbar ein massives Imageproblem. Laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland zum Image von Familienunternehmen unter 2.000 Bürgern in Deutschland wird insbesondere die volkswirtschaftliche Bedeutung stark unterschätzt. Denn nicht nur in puncto wirtschaftliche Stärke und Stabilität, sondern auch bei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit liegen Konzerne nach Einschätzung der Befragten mit großem Abstand vor Familienunternehmen.

Gleiches gilt, so PwC, bei weiteren Kriterien wie Rendite, Krisenfestigkeit und finanzielle Stabilität – auch in diesen Punkten schneiden Familienunternehmen deutlich schlechter als Konzerne ab. Tatsächlich aber stellen eigentümergeführte Unternehmen hierzulande mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze und tragen die Hälfte zum Gesamtumsatz der deutschen Wirtschaft bei.

Immerhin zeigen die Umfrageergebnisse auch, dass die großen Belastungen für Familienunternehmen erkannt werden. Dazu zählen die Befragten vor allem die hohen bürokratischen Auflagen wie EU-Regelungen und Dokumentationspflichten (56 Prozent), die hohe Steuerlast (50 Prozent), lange Genehmigungsprozesse (49 Prozent) und der Fachkräftemangel (46 Prozent). Mehr als ein Drittel spricht sich dafür aus, dass Familienunternehmen steuerlich entlastet werden sollen, um mehr Investitionen tätigen zu können.

Ein weiterer Lichtblick der Studie: Familienunternehmen sind die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland, wie 35 Prozent der Befragten bestätigen. Gerade für die umworbene junge Zielgruppe der Gen Z sind sie der Wunsch-Arbeitgeber – weit vor Konzernen (39 Prozent versus zehn Prozent).

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