HINTERGRUNDBEITRAG
Generationenwechsel erfolgreich gestalten
Vom Golfsport lernen: Der Generationenwechsel in Familienunternehmen benötigt Weitblick, Präzision und das richtige Timing. Eine auch im Golfsport zielführende Strategie macht den Unterschied.
Golfer kennen den Ausblick auf ein anspruchsvolles Par 5 – langes Fairway, ein Wasserhindernis im Spiel, dazu ein paar Bunker, das Grün weit entfernt. Es ist klar, dass sich dieses Loch nie mit einem einzigen Schlag absolvieren lässt. Es braucht einen Plan: den Abschlag für die erste längere Distanz, präzise Eisenschläge für die Annäherung und das feine Gefühl auf dem Grün, um das Loch erfolgreich abzuschließen. Drei Distanzen, drei unterschiedliche Anforderungen – ein Ziel.
Auch der Generationenwechsel in Familienunternehmen ist nicht auf einen Schlag erfolgreich zu meistern. Es ist ein Weg, der langfristige Weitsicht, mittelfristige Strategie und kurzfristige Handlungsfähigkeit gleichermaßen erfordert.
Der Abschlag – mit Weitblick in die Zukunft
Am Abschlag zählt vor allem eines: Weite und Richtung. In der Nachfolgeplanung entspricht das der generationenübergreifenden Perspektive. Wohin soll sich das Vermögen, das Unternehmen, die Familie in den nächsten zehn, zwanzig Jahren entwickeln? Welche Werte sollen bewahrt, welche Strukturen angepasst werden?
„Unsere Gespräche beginnen nicht mit Zahlen, sondern mit den Lebens- und Unternehmenssituationen unserer Kundinnen und Kunden. Die Familienstrategie hilft dabei, diese Perspektiven strukturiert mit dem Vermögen zu verknüpfen – und Orientierung für tragfähige Entscheidungen zu schaffen“, sagt Britt Grüner, Regionalleiterin Private Banking Vertrieb Mitte der DekaBank.
Denn Vermögen ist mehr als eine Zahl in der Privatbilanz. Eigentums- und Beteiligungsverhältnisse, die Verzahnung von Privat- und Betriebsvermögen, bestehende Vorsorge- und Nachfolgeregelungen – all das will frühzeitig erfasst und in eine Gesamtstrategie eingebettet werden. Wer hier den Abschlag sauber setzt, hat eine solide Ausgangslage für alles Weitere.
Die Annäherung – präzise Schläge für den Mittelweg
Auf den Abschlag folgt die Phase, in der Präzision wichtiger wird als Weite. Die Eisen vom Fairway müssen sitzen, Richtung und Distanz stimmen, Hindernisse umspielt werden. „Das ist bei der mittelfristigen Finanzplanung ähnlich. Meilensteine werden definiert, ein Übergabeplan erstellt, Rollen und Verantwortlichkeiten geklärt“, erläutert Britt Grüner.
Gerade in dieser Phase zeigt sich, wie wichtig der neutrale Blick von außen ist. Im Familienunternehmen greifen Emotionen und Sachfragen oft ineinander. „Es bedarf eines differenzierten Blicks darauf, aus welcher Richtung Bedürfnisse und Emotionen kommen und an welchen Stellen mögliche Unstimmigkeiten thematisiert werden müssen“, sagt Britt Grüner. „Wichtig ist eine gemeinsame Bereitschaft, auch gegensätzliche Bedürfnisse offen darzulegen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.“
So wie ein guter Golfer jeden Schlag auf Wind und Gelände abstimmen muss, wird auch die Nachfolgeplanung regelmäßig überprüft und nachjustiert. Denn Rahmenbedingungen ändern sich – steuerlich, regulatorisch, familiär.
„Haben Sie eine Notfallregelung, wenn etwas Überraschendes passiert? Wie sind evtl. Verbindlichkeiten abgesichert? Haben Sie schon darüber nachgedacht, jetzt Anteile zu übergeben?“ – das sind Fragen, die aus einer vertrauensvollen Beratungsbeziehung heraus gestellt werden können und müssen, so Britt Grüner. Sparkassen haben zu ihren Kundinnen und Kunden häufig über Jahrzehnte hinweg ein Vertrauensverhältnis aufgebaut – eine Basis, die gerade bei sensiblen Themen wie der Nachfolge von unschätzbarem Wert ist.
Ein Partner für Strategie und Flexibilität
Wie beim Golf gilt auch in der Nachfolge: Wer sein Handicap kennt, weiß, welches Ergebnis das Ziel ist. Aber kurzfristig kann der Wind drehen, und manchmal muss improvisiert werden. Genau dafür braucht es Partner, die sowohl die langfristige Strategie als auch die situative Flexibilität mitbringen.
Deka Private Banking und Wealth Management bietet mit der Familienstrategie einen strukturierten Fahrplan für Vermögen, Verantwortung und Generationen. Im engen Zusammenspiel mit den Private Banking-Beraterinnen und -Beratern der Sparkasse vor Ort werden die relevanten Fragestellungen identifiziert, Prioritäten gesetzt und individuelle Lösungen entwickelt – von der Vermögensstrukturierung über die Vorbereitung auf Übergabesituationen bis hin zur Einbindung spezialisierter externer Rechts- und Steuerberater sowie Mediatoren.
Vereinbaren Sie jetzt ein persönliches Beratungsgespräch bei Ihrer Sparkasse, um mehr über die Familienstrategie und das Generationenmanagement von Deka Private Banking und Wealth Management zu erfahren.
Expertinnen und Experten im Fokus
Alle PortraitsBritt Grüner
Britt Grüner ist Regionalleiterin Private Banking Vertrieb Mitte
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DekaBank Deutsche Girozentrale
Diese Inhalte können eine individuelle Beratung des Empfängers (z. B. durch eine Bank oder einen Berater) nicht ersetzen. Bitte beachten Sie, dass die Informationen in diesem Artikel keine Rechts- und Steuerberatung darstellen. Setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Rechts- und/oder Steuerberater in Verbindung.
Allein verbindliche Grundlage für den Abschluss einer Vermögensverwaltung sind die jeweiligen Sonderbedingungen, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse, der DekaBank Deutsche Girozentrale Niederlassung Luxembourg oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt erhalten.
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